Bodo Friedrich
Geboren wurde Bodo Friedrich 1965 in Trier. Ohne den Umweg über die Violine fand er sofort zu seinem Instrument und wurde dabei zuerst von Rudolf Reiet in Trier, dann von Eckart Schloifer in Saarbrücken unterrichtet. In dieser Zeit erhielt er bereits erste Preise, wie z.B. den Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz.
Zum Studium zog es Bodo Friedrich zu Ulrich Koch nach Freiburg im Breisgau, später dann zu Madeleine Prager an die Musikhochschule Karlsruhe. Daneben war er Stipendiat bei der Stiftung Villa Musica, wo er unter anderem mit Martin Ostertag, Yuri Bashmet und Irena Grafenauer musizierte. Weitere Stipendien führten ihn an das Mozarteum Salzburg zu Walter Levin und an das Los Angeles Philharmonic Institute mit Meisterkursen beim Emerson Quartett, Kammermusik mit Lynn Harrell und verschiedenen Orchestern, wo er u.a. unter der Leitung von Simon Rattle und David Zinman spielte.
Nach dem Studium war Bodo Friedrich stellvertretender Solobratschist des Philharmonischen Orchesters in Freiburg, bevor er sich einige Jahre dem Streichquartett spielen widmete (erst beim Ophelia-Quartett und anschliessend im Artemis-Quartett).
Seit 1998 ist Bodo Friedrich Solobratschist des Kammerorchesters Basel, seit 1997 in der Bayerischen Kammerphilharmonie Augsburg und immer wieder gern gesehener Gast als Solobratschist des Kölner Kammerorchesters. Ausserdem ist er Gründungsmitglied des Freiburger Ensemble Surplus und lebt in Freiburg im Breisgau.
